Download e-book for kindle: Fühlen, Denken, Handeln - Wie das Gehirn unser Verhalten by Gerhard Roth

By Gerhard Roth

ISBN-10: 3518583131

ISBN-13: 9783518583135

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Rainer Nowack, Rainer Birck, Thomas Weinreich's Dialyse und Nephrologie fur Fachpersonal 3. Auflage PDF

Der Band versammelt alles Wissenswerte rund um die Versorgung von Dialysepatienten und Nierenkranken: pflegerische Aufgabenbereiche, Ern? hrungsempfehlungen bei Dialysepflicht, Planung und business enterprise der Arbeitsabl? ufe in Dialyseeinrichtungen, Nierentransplantation. Verst? ndlich geschrieben und mit zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Merks?

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Ergaster (in Ostafrika). Homo habilis existierte von 2,1 bis 1,5 MJ am Turkana- und am Victoria-See. Er war ca. 140 cm groß, hatte ein Gehirnvolumen von 500 bis 630 ccm und verwendete Werkzeuge zum Schneiden, Schaben und Hämmern. Homo rudolfensis lebte von 2,5 bis 1,8 MJ am Turkanasee (Rudolfsee). Er war bis zu 155 cm groß und hatte ein Gehirnvolumen von 600 bis 700 ccm, was hiermit bereits deutlich größer ist als das der damaligen und auch der heutigen Menschenaffen. Bei Homo rudolfensis wurden ebenfalls primitive Werkzeuge gefunden, z.

In vielen Fällen - so jedenfalls die Verhaltensökologen - trifft dies auch zu. Die Tiere werden also so betrachtet, als ob sie komplizierte Berechnungen anstellten. Gleichzeitig weiß man natürlich, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass sich die zum Teil komplizierten Verhaltensweisen oder gar Mischstrategien evolutiv herausgebildet haben. Die Tiere tun das angeborenermaßen; wie dies genau funktioniert - das ist bisher (und von Verhaltensökologen zugestanden) ein Geheimnis. Trotz eindrucksvoller Erklärungsmodelle der Verhaltensöko- logie für quasi-rationales Verhalten der Tiere bleiben viele Fragen offen.

Die Gene zu Vehikeln. Dennoch gilt weiterhin: Alles was sich im und mit dem Organismus vollzieht, ist nur vom Überleben der Gene her zu verstehen; der Organismus ist das Vehikel »seiner« Gene! Dies gilt für einfache ebenso wie für komplexe Verhaltensweisen einschließlich Kultur und Zivilisation. Dabei ist es völlig irrelevant, ob die Organismen, uns Menschen eingeschlossen, sich dessen bewusst sind oder nicht. Eine sehr lesbare Darstellung dieser Auffassung findet sich in John Tyler Bonners Buch »The Evolution of Culture in Animals« von 1980 (deutsch »KulturEvolution bei Tieren«, 1983).

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Fühlen, Denken, Handeln - Wie das Gehirn unser Verhalten steuert by Gerhard Roth


by Paul
4.0

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